Pressestimmen
Uli Haas Drei Frauen
Roman. Kyrene-Verlag, Innsbruck 2009. 332 S.

"[…] Auch wenn die Versuchsanlage des Romans auf den ersten Seiten einerseits etwas konstruiert und zugleich auch irgendwie allzu naheliegend erscheinen mag, öffnen sich unter dieser simplen Verknotung doch bald schon in subtiler, gerader Sprache evozierte psychologische Tiefen, in denen die drei Figuren eine fast süchtig machende Plastizität gewinnen."
NZZ Online, 1. Oktober 2009


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Schiller und wir, eine moderne Collage.
Juni/Juli 2005, Wort – und Bildfestifall 2005 am Rheinfall von Schaffhausen/Schweiz

"Die Bühne war auf zusammenhängenden Pontons aufgebaut, die Konstruktion wurde in der Art der Rheinschuber ... in die Strömung manövriert, ... das Publikum (etwa 300 Zuschauer) saß in vier anderen Booten, sie wurden längs vertäut und fertig war das schwimmende Theater. Mit Gongschlag ging`s los. Bass, gestopfte Trompete, das mit Besen gestreichelte Schlagzeug - ... Dieses Projekt kann nur gelingen und das tat es! Werner Herzog und Klaus Kinski .... unterhalb des Rheinfalls widerhallten die bewaldeten Ufer von den Echos der Schillerverse: ‚Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp ...’ ‚Freude schöner Götterfunken´ von Band ... Orna Ralston zersägt die Schönheit ... Organisch die Übergänge, alles fließt! ... Die Stimme von George Busch ... dann Tell: ‚Eine klare Grenze hat Tyrannenmacht’ Am Ufer Bunker. Das sehnsuchtsvolle Alphorn. Schillers enorme poetische Kraft schlägt einen in den Bann. Die Autorin Ursula Haas, mit an Bord, hat sie meisterhaft destilliert. Man lauscht, man lacht ... Schiller, der Dichter, spricht zu den Herzen. ... dann geht die herrliche Performance zu Ende, leise und mit einem Hauch Trauer:‚Auch ein Klagelied zu sein im Mund der Geliebten ist herrlich.’ ..."
Schillers Verse und ihr Echo. Schaffhausener Nachrichten, Samstag, 2. Juli 2005 von Alfred Wüger


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Klabund Klabund
oder Möglichkeiten der Auflösung, 1983
(Haidhauser Werkstat(t)texte)


Satire in Geschenkpapier. Zum Abschluss las Ursula Haas ein bitterböses Märchen. ... Gerade diese dann einsetzenden Sinnverdrehungen und Wortspiele zeugten wieder vom klaren Geist der Schriftstellerin und das überraschende Ende des Märchens zeigt ihren feinen Humor.
Allgäuer Zeitung, 1985

"...Mich fasziniert die Sprache von Ursula Haas. Sie ist genau, geht manchmal bis zur Härte, ist aber immer durchsetzt von lyrischen Elementen und voller Sensibilität" ( Zitat Marguerite Schlüter, erste Lektorin der Autorin). Klabund ... ein Schlüssel zum Oeuvre von Ursula Haas? Ja, in dem Sinn, dass jedes Textstück ... jedes als ge- wie formal abgeschlossenes Literaturprodukt verfasst, als sei es das letzte ... Todesnähe bei gesteigerter Lebensbejahung ...
Sudetenland, europäische Kulturzeitschrift, 1994/2



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Der Roman "Freispruch für Medea", 1987
(Limes Verlag)


Gaby van den Boom: "Die Psychologie bewegt auch Ursula Haas in ihrer Aufarbeitung des Stoffes, doch in ihrer Aufarbeitung ist es nicht die böse Kraft der Leidenschaft, sondern die Psychologie der Liebe, die Medea bewegt."
Rheinische Post, 1986

Esther Knorr-Anders: "Mythologischer und moderner Sinngehalt verflechten sich: die heimatgebundene Dämonin, aus der Sippe des Sonnengottes Helios und der Kirke stammend, taucht in urtümliche Sphären ein."
Die Welt, 1986

Elisabeth Emmrich: "Das alles ist in einer ungemein sinnlichen, auf weite Strecken orgiastischen Sprachmalerei niedergeschrieben, wohl überlegt, gleichwohl im Aufbau der Bilder, mit lyrischen Einschüben und Anleihen bei der Mythenwelt., die zu rekonstruieren intellektuelles Vergnügen macht."
Augsburger Allgemeine, 1987



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Gedichtband "Wir schlafen auf dem Mund", 1993
(A 1 Verlag)


"... In einer Sprache, oft nahe am Experiment und nicht immer leicht verständlich, spricht sie, manchmal aus dem Herzpunkt des Gefühls heraus, dann wieder distanziert, neugierig betrachtend und ohne Illusion, aber stets aus Liebe über die Liebe."
Johanna Anderka in ??? Sudetenland, 1994

Die Gedichte von Ursula Haas überzeugen durch Sicherheit und Tiefe. Ausgangspunkt ist oft eine Beobachtung aus der Natur oder aus dem eigenen Lebenszusammenhang, der Begegnung mit Menschen. Dann setzt die Arbeit am Wort ein, die für Ursula Haas entscheidend ist. Sie hört zu, was ihr die Worte sagen, lässt sich auf sie ein, und spürt ihnen nach. So ist es manchmal der Klang, die Melodie, die den Inhalt weitertreibt, und dann wieder der Inhalt, der die Melodie verlangt."
( Süddeutsche Zeitung, 17.8.1993)
Die Jury der Stadt München ( Literaturstipendium 1993)



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Erzählungen "Abschiedsgeschichten", 1984
(Limes Verlag)


"... die Autorin leistet gewissermaßen literarische Trauerarbeit um den Schmerz über das Unvermögen zu wirklicher Liebe und Nähe. Sie führt den Abschied als eine Möglichkeit zur Selbstfindung und Sensibilisierung vor und macht begreifbar, dass man am Abschied nicht zu zerbrechen ... sondern, dass er als neue Aufforderung zu Lieben erfahrbar werden darf."
Felice Molinario, Ital. Zeitschriften

"... dass Stil und Sprache außerordentlich hohe Ansprüche an den Leser stellen. Es wurde eine ziemlich gute Bestellung von den Einkaufszentrale empfangen ..."
Niederländische öffentliche Bibliotheken, 1985

"... Die Erzählungen von Ursula Haas sind durchzogen von Sinnlichkeit und phantasievollen lyrischen Elementen. Sie zeichnen sich durch ihre präzise und sensible Sprache aus."
Brigitte, Oktober 1985

"... Die Form der Geschichten variiert auf vielfältige Weise, von der gradlinigen, chronologischen Erzählung über das Prosastück in Szenen und Rückblenden bis hin zum fast lyrischen Nekrolog."
Saarbrücker Zeitung, Nov. 1984

"... Einblicke in das nuancenreiche Gefühlsleben einer jungen Frau ..."
Karl Ude, Süddeutsche Zeitung, Okt. 1983

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